E-Gitarre

Speziell die E-Gitarre, eines der populärsten und auch jüngsten Instrumente, findet sehr hohen Anklang in der Gesellschaft. Erstmals aufgetaucht ist die Elektro-Gitarre 1920, als die nicht mehr durchsetzungsfähige Acoustic-Gitarre gegen ein größeres Orchester (Big Band) antreten musste bzw. sollte. Die Idee in eine Gitarre Tonabnehmer, sprich elektromagnetische Spulen, welche Strom induzieren, einzusetzen, etablierte die E-Gitarre sehr schnell in der modernen Musikwelt. Die Gitarre musste natürlich verstärkt werden. Anfangs wurden Röhrenradios in Gitarrenverstärker umfunktioniert. Die Röhren-Technologie ist heute noch eine gebräuchliche Art, die Gitarre zu verstärken. Wo Keyboarder seit den 70ern auf Synthesizer mit analoger und später digitaler Arbeitsweise umgestiegen sind und auf Verstärker verzichteten, blieb der Gitarrist dem "dreckigen" Ton des Röhrensignals bis heute treu. Zahlreiche digitale Verstärkersimulationen wurden in den letzten 20 Jahren erzeugt, jedoch aufgrund immer zu schwacher Rechenleistung und komplexer Tonverarbeitung ist es bis heute fast unmöglich den Klang eines echten Verstärkers nachzubilden. Inzwischen (seit 2010) sind die Simulationen jedoch so weit vorangeschritten, dass eine Unterscheidung zwischen Röhre und Digitalamp kaum mehr zu hören ist.

Die E-Gitarre hat sich auch sehr weiterentwickelt, jedoch ist das Prinzip der Klangerzeugung nach wie vor das Gleiche. Die Grundkonstruktionen wie die Form der Stratocaster oder der Les Paul sind bis heute unverändert. Lediglich die Hardware (Tonabnehmer, Brücke, Mechaniken, etc ...) wurden stets verbessert bzw. verändert. Es traten zwar in den 60ern bereits neue Formen auf, wie z. B. das "Flying V", welche sich aber aufgrund ihrer unergonomischen Haltung nicht wirklich durchsetzen konnten und derzeit eher im Heavy-Metal und HardRock Sektor vertreten sind.

Heute sind die alten Gitarren aus den 40ern, 50ern und 60ern sehr begeehrte Sammlerstücke, welche teils Preise im 7-stelligen Bereich einfahren. Gleiches gilt auch für Verstärker aus dieser Zeit! Eventuell schlummert solch ein Instrument auf ihrem Dachboden? 


Der Unterricht für E-Gitarre gestaltet sich bei Gitarre Barth folgendermaßen:


Der Unterricht verfolgt das Ziel dem Lernenden möglichst schnell das eigenständige Spiel beizubringen. Der Gitarrenschüler soll befähigt werden sich später selbstständig weiterentwickeln zu können. Dies benötigt jedoch sehr viel Backgroundwissen des Schülers und natürlich didaktische Aufbereitung des Lehrers. Es wird die ganze Palette E-Gitarre abgedeckt, d. h. Rock, Blues, Jazz, Pop, Metal, Folk, ... Improvisation, Harmonlehre, Akkordlehre usw ..., um dem E-Gitarristen ein möglichst großes Wissensfeld zu mitzugeben.

Der Unterricht wird anfangs nach einem Lehrbuch abgehalten, wobei überwiegend in Noten gelernt wird! Dazu werden folgende Bücher verwendet für den Einstieg:

Für Jugendliche und Erwachsene:  Schule der Rockgitarre - Andreas Scheinhütte

Für Kinder:   E-Gitarre lernen mit Rocko - Rolf Tönnes und/oder: E-Gitarre mit Flunk.


Bei entsprechendem Können der Schüler werden auch Songwünsche berücksichtigt. D. h. es können Charts und Hits jederzeit erlernt werden. Aufgrund des medial-gestützten Unterrichts können sich Lieder sofort im Internet angehört, rausgehört, aufgeschrieben und dem Schüler gezeigt werden. Dadurch wird ein homogenes Lernumfeld geschaffen, welches den Schüler in seinen Übungsphasen durchaus stark motivieren kann. Dadurch ergibt sich natürlich auch die Möglichkeit, dass der Gitarrist mit den Videoaufnahmen mitspielen kann und dadurch auch sein Timing- und Groove-Gefühl stärkt.

Besitzt der Schüler mehr Können richtet sich der Unterricht etwas komplexer aus. Der Schüler wird dazu angehalten sich selbst Songs heraushören zu können. Diese Form des Lernens stützt sehr stark auf der Gehörbildung. Am besten kann man sich diese Methode so vorstellen, indem man sich die Frage stellt, ob das Sprechen durch Lesen oder Zuhören gelernt wurde. (Die Frage ist fast rhetorisch ;-)

In meinen Unterrichtsräumen sind Schülergitarren vorhanden sowie Verstärker und diverse Kabel. Der Schüler braucht also nur sich selbst und ihre Unterrichtsmittel mitbringen. 

Zudem bietet sich auch nach Interesse für fortgeschrittene Schüler, Gitarren im höherstelligen Preissegment während des Unterrichts zu testen. 


Die "all the time" Frage:  "Soll ich zuerst Acoustic- oder E-Gitarre lernen?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Und auch nicht eindeutig zu klären. Ich möchte es aber dennoch versuchen aufgrund meiner Erfahrung zu erläutern:

Prinzipell ist völlig egal welche Gitarre ich zuerst lerne. Die Gitarre ist rein aus tonaler Sicht komplett gleich aufgebaut.

Lediglich die Umstände sind andere: Die E-Gitarre benötigt Strom und einen Verstärker, während die Acoustic-Gitarre so gesehen eigenständig funktioniert. Ein Unterschied ist die spielerische Technik. Während die klassische Spielweise eine sehr genaue Technik vorgibt, lässt die E-Gitarre auch "schlampige" Techniken zu, welche als Spielweise gebraucht werden. Auch der Anschlag der rechten Hand ist grundverschieden. Bei der E-Gitarre schlage ich mit einem Plektrum an, während ich bei der klassischen Spielweise mit den Fingern anschlage.

Was ich hier mit ins Rennen einfügen würde ist, dass der Lernende aufgrund der E-Gitarre wesentlich mehr eigene Motivation mitbringen wird. Bei der klassischen Gitarre ist es i . d. R. immer so, dass ich höre: "Ich möchte jetzt zuerst normale Gitarre lernen, damit ich dann E-Gitarre spielen kann." Meiner Meinung nach ist das ein Umweg, welcher gegangen wird um ans Ziel E-Gitarre zu kommen. Meine klare Empfehlung lautet daher: Wenn ich E-Gitarre spielen will, dann fange ich mit der E-Gitarre an! Genauso gilt dies für klassische oder akustische Gitarre. 


Linkshänder oder Rechtshänder?

Definitiv spreche ich mich für Rechtshändergitarren aus! Ich habe kein Problem mit Linkshändern im Unterricht. Das Problem ist ganz anderer Natur, nämlich, dass der Linkshändermarkt im Vergleich zu den Rechtshändergitarren in etwa 5 % ist. Sprich, im Musikgeschäft hängen bspw. 100 Rechtshändergitarren und 5 Linkshändergitarren. Die Auswahl an Gitarren ist begrenzt, was natürlich das Finden einer passenden Gitarre für Linkshänder erschwert. Zudem sind die Leftys i. d. R. teurer, da auch die  Absatzmenge dementsprechend klein ist. Prinzipiell gibt es kein anderes Instrument, das für Linkshänger angeboten wird außer die Gitarre. ... okay, Schlagzeuger spielen auch manchmal linksseitig, jedoch gibts hier nur eine Bauform. 

Hendrix war aber auch Linkshänder? Keine Ahnung warum Hendrix auf links gelernt hat. Er hatte aber keine Linkshändergitarre, sondern hat sich seine E-Gitarren einfach umgedreht und alle Hardware-Parts einfach verkehrt herum einbauen lassen.

Es ist prinzipiell auch egal, ob ich Links- oder Rechtshänder bin. Die Voraussetzung, dass wir pro Hand fünf Finger besitzen, genügt. Zudem sind wir bezüglich der Haltung der Gitarre nicht vorbelastet und es verursacht auch keine kognitiven Probleme, da kein spielerisches Vorwissen vorhanden ist, dass ein Linkshänder eine Rechtshändergitarre spielt oder umgekehrt. Bevor ich das Gitarrespielen anfing, hielt ich meine damalige Luftgitarre permanent falsch herum, obwohl ich Rechtshänder bin! Der Mensch ist von Grund auf weder Rechts- noch Linkshänder. Lediglich unsere Erziehung und Umwelt lässt uns zu Ein-Händern werden. 

Von daher nochmals:   Kaufen Sie bitte als gelernter Linkshänder eine Rechtshändergitarre! Später wenn sie im Musikladen oder im Online-Auktionshaus eine Gitarre steigern bzw. kaufen wollen, sind Sie diesem Ratschlag mehr als dankbar!




News!

21.05.2014 

Video-Chat-Unterricht jetzt möglich!


Aufgrund der begrenzten Unterrichtszeiten in meinem Musikstudio bietet Gitarre-Barth jetzt Video-Chat Unterricht an!

>> KLICK 


19.05.2014

Jahresabschlusskonzert am 27. Juli 2014 im Roadhouse Langenbruck!


03.05.2013

Nach 4 Jahren Internetpräsenz gibts jetzt eine neue Website, mit komplett überarbeiteten Design.


Klickt euch mal durch! ;-) Viel Spaß!

Und überseht in der rechten Navigation die Unterseiten nicht!


... Es kann sein, dass ich noch ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler eingeschlichen haben. Diese sortieren wir natürlich in der nächsten Zeit aus ;-)


Jetzt auch Reviews!!!

Jetzt neu:


03.05.2013

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit Instrumenten (über 10 Jahre), dachten wir uns, schreiben wir doch mal ein paar Testberichte:


Reviews zu Gerätschaften (Musikinstrumente, Technik, Equipment, etc... , welche bei uns verkehrt haben bzw. verkehren:

---->    Reviews


Facebook